Eine rundum gute Schule: Vorstellung des Fremdevaluationsberichts des Landesinstituts

Mit Spannung erwartet: der Bericht des Landesinstituts für Erziehung und Unterricht, das die Schule auf Herz und Nieren überprüft hat. Anlässlich der Übergabe des Qualitätsberichts begrüßte Schulleiter Schork vor der Gesamtlehrerkonferenz die beiden Mitglieder des Fremdevaluationsteams, Frau Geiger-Miller vom Landesinstitut für Erziehung und Unterricht in Stuttgart und Herrn Koch. Frau Geiger-Miller präsentierte in allen überprüften Qualitätsbereichen erfreuliche Ergebnisse mit den Worten „das ist ein Superergebnis! Ich habe bisher nur sehr wenigen Schulen ein besseres Ergebnis vorgestellt.“

Bevor sie den 66-seitigen Qualitätsbericht an Schulleiter Rainer Schork übergab, erläuterte sie, wie das Ergebnis zustande gekommen ist. „Primäre Zielsetzung“, so Geiger-Miller, sei es, der Schule eine Rückmeldung über die erreichten Qualitätsstandards zu geben. Darüber hinaus würden Empfehlungen für die weitere Vorgehensweise im Bereich des Qualitätsmanagements ausgesprochen. In den untersuchten Bereichen, etwa Unterrichtsentwicklung zeigte sie auf, welche Unterrichtskonzepte und Projekte systematisch entwickelt sind und wo das Verbesserungspotential liegt. Die Entwicklung einer Feedback-Kultur als weiteren Untersuchungsgegenstand sieht sie auf einem sehr guten Entwicklungsstand. „Viele Lehrer holen sich eine Rückmeldung über ihren Unterricht von den Schülern, aber auch von Kollegen ein“. Das führe schon mittelfristig zu einer Verbesserung des Unterrichts, wenn die Lehrer bereit sind, die reflektierten Schwachstellen selbst zu erkennen und zu beseitigen. Auch die Erhebung von Qualitätsinformationen und den daraus abgeleiteten Maßnahmen attestierte das Evaluationsteam eine gute Note, ebenso der Schulleitung, die für die Organisation der Qualitätsentwicklung verantwortlich ist. In diesem Zusammenhang wurde auch bekanntgegeben, dass Elke Pfisterer die Aufgaben des Qualitätskoordinators von Ralf Speh übernommen hat. Speh hatte im Qualitätsentwicklungsprozess eine wichtige Schnittstellenfunktion zwischen Schulleitung und den einzelnen Qualitäts-Teams besetzt und so den Schulentwicklungsprozess zielstrebig mitvorangetrieben.

Jeder dieser Bereiche wurde im Hinblick auf verschiedene Kriterien beurteilt, wie etwa den Grad der institutionellen Einbindung oder seine Wirkung. Zur Objektivierung der Daten haben die Vertreter des Landesinstituts neben der reinen Dokumentenanalyse zahlreiche Schüler- und Lehrer-Befragungen durchgeführt, um ein möglichst umfassendes Bild aus verschiedenen Perspektiven zu erhalten. Schulleiter Rainer Schork will sich nun nicht etwa auf den Lorbeeren ausruhen, sondern hat die neuen Qualitätsziele im Auge, die bereits mit dem Regierungspräsidium, vereinbart wurden: „Wir sind auf einem guten Weg und diesen werden wir weitergehen“. Zuvor wurde der Qualitätsbericht an den Schulträger, den Enzkreis, übergeben.

Informationen zu den Zielen, Datenquellen und Einstufungen der Fremdevaluation finden Sie hier.