Gute Lehrer = guter Unterricht

Leitsätze zur Dimension „Gute Lehrer = guter Unterricht“

2.1 Unterrichtsplanung
2.1.1 Die Lern- und Unterrichtsprozesse werden auf der Grundlage der Grundsätze, Ziele und inhaltlichen Vorgaben (Lehrpläne) der Schule geplant und durchgeführt.
2.1.2 Die Freiräume, die der Lehrplan offen lässt, werden bewusst wahrgenommen und für Unterrichtsschwerpunkte genutzt, die auf die spezifischen Interessen und Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler eingehen, wie z. B. Unterrichtsprojekte, Arbeit mit Lernverträgen, Selbstorganisierter Unterricht (SOL) usw.
2.2 Gestaltung der Lehr- und Lernprozesse, Unterrichtsinhalte
2.2.1 Den Lehrerinnen und Lehrern gelingt es, komplexe Lernprozesse unter Berücksichtigung der Erfahrungen und des Vorwissens aufzubauen und schwierige Sachverhalte in einer schülergerechten Sprache zu erläutern.
2.2.2 Der Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler und der Schülerselbsttätigkeit wird durch das Unterrichtsarrangement ein angemessener Platz eingeräumt.
2.2.3 Die Lehrerinnen und Lehrer orientieren sich bei der Planung und Gestaltung des Unterrichtes – neben den Fachinhalten – auch an den sogenannten Schlüsselqualifikationen. Die didaktisch-methodischen Arrangements sind so gewählt und gestaltet, dass die Schülerinnen und Schüler im Hinblick auf diese Ziele bewusst gefördert werden.
2.3 Klassenführung
2.3.1 Die Führung der Klasse erfolgt auf Grundlage von Anerkennung und Ermutigung. Erwünschtes Verhalten der Schülerinnen und Schüler wird positiv verstärkt.
2.3.2 Der Unterricht findet in einer angstfreien Atmosphäre statt, in der sich Schülerinnen und Schüler offen zu äußern wagen und in der Fehler innerhalb der Lerngruppe nicht zu negativen Reaktionen führen.
2.3.3 Die Leistungsbeurteilung und die Notengebung sind für die Schülerinnen und Schüler transparent. Die Schülerinnen und Schüler kennen die Beurteilungskriterien und den Benotungsmaßstab, den die/der Lehrerin/Lehrer verwendet hat; sie können damit die Beurteilung bzw. die Notengebung nachvollziehen.